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TP 10: Trockentoleranz durch bessere Wassernutzung

Projektmanager: Prof. Dr. Chris-Carolin Schön

Im Zuge des Klimawandels werden für Bayern zunehmend schwankende Temperaturen und unregelmäßiger Niederschlag erwartet. Somit werden eine verbesserte Wassernutzungseffizienz (WNE), d. h. die Fähigkeit einer Pflanze, möglichst viel Biomasse bei möglichst geringem Wasserverlust aufzubauen, und Trockenresistenz zentrale Nachhaltigkeitsfaktoren in der pflanzlichen Produktion.

Die Spaltöffnungen (Stomata) der Pflanzen spielen als mikroskopisch kleine, regelbare Poren in der Blattoberfläche eine zentrale Rolle bei der Transpiration, der Photosynthese, der Blattkühlung sowie der Abwehr von Pathogenen. Wir erwarten daher, dass die Optimierung von stomatären Eigenschaften nicht nur die Toleranz der Pflanze bei Wassermangel erhöht, sondern auch bei Temperaturextremen, erhöhten CO2-Konzentrationen und Stress durch Krankheitserreger vorteilhaft sein könnte.

Unser Ziel ist zu untersuchen, inwieweit eine verbesserte WNE von Mais, die auf veränderten Eigenschaften der Spaltöffnungen beruht, die Reaktion der Pflanze auf diese Umweltfaktoren und letztlich ihren Ertrag beeinflusst, wenn sie einzeln oder in Kombination auftreten.

Poster der Auftaktveranstaltung             Projektbeschreibung der Auftaktveranstaltung