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TP 5: Fruchtansatz sichern durch Artenvielfalt

Projektmanager: Prof. Dr. Sara D. Leonhardt

Viele der in Bayern angebauten Kulturpflanzen sind auf Insekten als Bestäuber angewiesen, um einen stabilen hohen Fruchtansatz zu erreichen. Der Klimawandel bedroht zahlreiche Bestäuberarten und verstärkt deren besonders in Agrarlandschaften massiven Rückgang mit entsprechend negativen Folgen für den Ertrag von Kulturpflanzen. Dabei beeinflussen Temperaturen und Trockenheit Bestäuber und Kulturpflanzen sowohl direkt als auch indirekt; die Folgen für die Bestäubung und den daraus resultierenden Fruchtansatz sind noch weitgehend unbekannt. Im Rahmen dieses Projektes wollen wir klären, wie sich Veränderungen der Temperatur und Trockenheit auf den Bestäubungserfolg und damit Ertrag bayerischer Kulturpflanzen auswirken und welche Faktoren (d.h. Vorkommen und Aktivität von Bestäubern sowie Attraktivität von Blüten) diese Auswirkungen erklären. Basierend auf unseren Erkenntnissen werden wir Strategien entwickeln, um Vielfalt und Bestand von Bestäubern in Agrarlandschaften zu fördern und damit den Ertrag Bestäuber-abhängiger (‚entomophiler‘) Kulturpflanzen im Klimawandel zu sichern.

Poster der Auftaktveranstaltung             Projektbeschreibung der Auftaktveranstaltung