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TP 4: Knollenqualität und Stresstoleranz von Kartoffel

Projektmanager: Prof. Dr. Uwe Sonnewald / Adolf Kellermann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Alexander Kaier

Kartoffeln sind nicht nur ein nachhaltiges Nahrungsmittel, sondern auch Rohstoff für vielfältige industrielle Anwendungen. Obwohl Kartoffeln sehr genügsam im Anbau sind, stellt der Klimawandel die Kartoffelproduktion vor große Herausforderungen, insbesondere in Bayern. Sommertrockenheit und Hitze haben hier bereits in den vergangenen Jahren zu erheblichen Ernteeinbußen geführt. In die Zukunft projiziert, könnten sowohl der Kartoffelanbau als auch die Kartoffelstärkeproduktion unrentabel werden und damit in Bayern verloren gehen. Ziel ist es, die Hitze- und Trockentoleranz von Kartoffeln zu erhöhen, um ihren zukünftigen Anbau in Bayern trotz Klimawandel zu gewährleisten. Hierfür werden  drei zentrale Probleme der Klimaanpassung der Kartoffeln aufgegriffen: die Verbesserung der Wassernutzeffizienz, die Erhöhung der Assimilatverteilung aus Blättern in Knollen und die Aufrechterhaltung der Speicherstärkesynthese unter Stressbedingungen. Die Variabilität der Hitze- und Trockentoleranz der Sorten soll phänotypisch ermittelt und sowohl molekulare als auch biochemische Hintergründe erfasst werden.

Poster der Auftaktveranstaltung             Projektbeschreibung der Auftaktveranstaltung