Projekt 2

TP 2: Verbesserung der Kältetoleranz von Mais

Projektmanager: Prof. Dr. Chris-Carolin Schön

Fragestellung: Mais ist neben Weizen in Bayern die bedeutendste Kulturart. Dies ist zurückzuführen auf seine hohe Biomasseleistung, geringe Krankheitsanfälligkeit und die Vielzahl von Nutzungs­möglichkeiten. Mais steht jedoch häufig in der Kritik, da es im Maisanbau durch eine späte Aussaat und langsame Jugendentwicklung zu Bodenerosion, verstärkter Auswaschung von Nährstoffen und erhöhter Konkurrenz durch Wildkräuter kommen kann. Angesichts der durch den Klimawandel in Bayern zu erwartenden instabileren Temperaturverteilungen und einer landesweiten Zunahme der Niederschläge im Winterhalbjahr sowie häufigeren Starkniederschlagsereignissen, kommt daher der züchterischen Verbesserung der Kältetoleranz des Mais eine große Bedeutung zu. Gelingt es der Züchtung, für Mais einen früheren Aussaattermin und schnellere Jugendentwicklung zu ermöglichen, kann diesen Problemen entgegengewirkt werden. Zudem könnten die Pflanzen eine längere Vegetationsperiode für die Biomasseproduktion effizienter nutzen und die Auswirkungen von Sommertrockenheit durch frühere Blüte vermeiden.

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